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Kulinarik: Pinzgauer Bauernkletzenbrot

6. Dezember 2008, 17:00

Das Kletzenbrot gehört nicht nur im Salzburgerland zur Weihnachtszeit. Das gehaltvolle Früchtebrot wird vielerorts selbst gebacken und schmeckt mit etwas Butter einfach herrlich! Das folgende Rezept könnte man gleich am morgigen 2. Adventsonntag ausprobieren…

Vorbereitung

  • Feigen, Rosinen, Kletzen und Nüsse in kleine würfelige Stücke schneiden
  • Alle Früchte (800 g) vermengen
  • Mit Rum, Nelkenpulver, Zimt, Anis, Zitronensaft und Schale würzen
  • Zugedeckt über Nacht an einem warmen Ort stehen lassen

 

Brotteig

  • 500 g Mehl gemischt nach belieben (Roggen, Weizen, Mehrkornmehl)
  • 40 g Germ (Backhefe)
  • Salz

 

Germteig zubereiten

  • Mittelfesten Germteig – rasten lassen
    Vom Germteig ein kleines Stück auf die Seite geben
    Den restlichen Germteig mit den Früchten gut verkneten
    Das kleine übrige Stück vom Germ auswalken und das Brot damit umhüllen
    15 Minuten rasten lassen
    Mit warmer Milch anfeuchten
    Bei 190° ca. 1 Stunde backen

Wir danken Kathi Feichtner vom Oberschwarzachhof recht herzlich für dieses Rezept und folgende Geschichte dazu:

 Eine kleine Geschichte von Kathi am Rande:

 ”Früher, als ich und meine vier Geschwister noch kleine Kinder waren, war Weihnachten immer etwas ganz Besonderes. Unser Weihnachtsgeschenk war ein kleines Stück Kletzenbrot, wo der Name jedes einzelnen auf dem Stück Brot vermerkt war. Der Name wurde immer vor dem Backen in den Teig eingeritzt und am heiligen Abend wurde uns mit dem Kletzenbrot eine Freude gemacht.”