Die Weltelite kehrt zurück

28. Januar 2015, 09:31

Skiweltcup_Header

13 Jahre ist es her, dass sich Saalbach Hinterglemm im Skiweltcup-Kalender wiederfand. Am 21. und 22. Februar 2015 kehren die weltbesten Speedspezialisten ins Glemmtal zurück. Eine Abfahrt und ein Super G stehen auf dem Programm.

Das Rennwochenende verspricht spannende Wettkämpfe sowie ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für die Zuschauer. Das Programm startet bereits am Donnerstag mit dem ersten Abfahrtstraining am Zwölferkogel. Die technisch schwierige Strecke verlangt den Skirennläufern, die eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 140 km/h erreichen, alles ab. Die steilste Stelle,  der berüchtigte Osthang, weist ein Gefälle von 72% (36°) auf und beim spektakulären Schneekristallsprung beispielsweise sind Sprungweiten von 40 Metern und mehr möglich.

Spannendes Wochenende.

Am Freitag findet neben den Trainingsläufen auch die Eröffnungsfeier mit der Startnummernauslosung für die Abfahrt und der Krone Ski Austria Weltcup Party am Festplatz in Hinterglemm statt. Live zu sehen sind „Exit 207“ und „Die Niachtn“. Am Samstag erwartet die Zuschauer ein großes Aufgebot an Skistars beim Kampf um die ersten Plätze in der Disziplin Abfahrt der Herren. Bei der großen Siegerehrung am Abend im Dorfzentrum von Hinterglemm und der anschließenden Ö3-Weltcupfacts Party wird mit den Ö3-DJs kräftig abgerockt. Am Sonntag wird es beim Super G der Herren nochmals so richtig spannend.

Live dabei.

Die Rennen können nicht nur vom Zielraum und der Tribüne aus live verfolgt werden, sondern auch beim Public Viewing direkt an der Zwölferkogel-Mittelstation. Von dort aus beobachten die Zuschauer die Läufer in den oberen Streckenabschnitten, vorbei an der Mittelstation und verfolgen das spannende Finish live über eine 30 m² LED-Wand. Für Sound und Party vor und nach dem Rennen sorgt der Ö3-PistenBully.

Heimisch.

Mit dem Speed-Spezialisten Georg Streitberger steht auch ein Lokalmatador am Start, dessen Hauptsponsor Saalbach Hinterglemm ist. „Ob es ein Heimspiel wird, wird sich noch zeigen“, sagt der Pinzgauer, „der Zwölferkogel garantiert aber ein hochklassiges Rennspektakel und ich werde Vollgas geben.“ Tickets: www.saalbach.com/skiweltcup

Ski unlimited.

Reichlich Platz für den richtigen Schwung im Schnee findet man auch während des Weltcupwochenendes. Abgesehen von der Rennstrecke sind alle Pisten am Zwölferkogel sowie im gesamten Skicircus geöffnet.

Mehr Infos auf:
www.saalbach.com/skiweltcup

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Fotos | Gästeehrung 21.1.2015

22. Januar 2015, 12:38

TirolS – Zwei Länder. Eine Bahn.

29. Dezember 2014, 11:18

Verbindung zwischen Skigebiet Fieberbrunn
und Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang ist perfekt.
Start Dezember 2015

Die Bauverhandlung der letzten Tage erbrachte ein positives Ergebnis: Somit ist der Weg endgültig frei für den neuen Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang mit Fieberbrunn, der im Winter 2015/16 an den Start gehen wird. Wovon insbesondere in Fieberbrunn und im PillerseeTal jahrzehntelang geträumt wurde, ist dann Realität: Gemeinsam entsteht einer der weltgrößten Skiräume.

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Schon der Name ist Programm: Unter der Bezeichnung „TirolS – Zwei Länder. Eine Bahn“ verbindet ab Dezember 2015 diese neue Bergbahn nicht nur zwei Skigebiete, sondern auch die beiden Bundesländer Tirol und Salzburg. Insgesamt investiert die Fieberbrunner Bergbahn rund 20 Millionen Euro in die Realisierung dieses Projekts, das der gesamten Region zu einem Quantensprung in Sachen Wertschöpfung und Wachstum verhelfen soll. 40 Prozent der Summe stammen aus Eigenmitteln. Die restliche Summe wird über Banken finanziert. Damit sind alle Voraussetzungen für die Realisierung der neuen Skiverbindung geschaffen. Für die Tourismusregion PillerseeTal bedeutet dieses Projekt einen enorm wichtigen Schritt der Zukunftssicherung. Da die Entwicklung von alpinen Destinationen im Winter sehr stark von der Attraktivität des Skigebietes bestimmt wird, ergreift eine große Koalition in Fieberbrunn diese Jahrhundertchance.

Verwirklicht wird der Zusammenschluss durch lediglich eine Zehn-Personen-Einseilumlaufbahn der Firma Doppelmayr mit einer stündlichen Förderleistung von 2.600 Personen. Sie führt künftig von der Talstation Reckmoos-Süd zur Mittelstation am Talboden des Hörndlingergrabens im Bereich der Pulvermacheralm und dann hinauf zum Reiterkogel, ins Zentrum des Skicircus. Die neu entstehende, über 3,5 Kilometer lange Abfahrt vom Reiterkogel verläuft im Gebiet der Vierstadlalm und weist einen Höhenunterschied von 780 Metern auf. Diese attraktive Piste wird mit einer schlagkräftigen Beschneiungsanlage ausgestattet.

Auch von Seiten des Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang steht man der Skiverbindung sehr positiv gegenüber. Beide Skigebiete haben über Jahre hinweg sehr viel in Qualität investiert. Der Bau einer Bahn vergrößert nun das Pistenangebot um 20 Prozent. Der künftige Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang mit Fieberbrunn gehört dann mit insgesamt 240 Pistenkilometern und 68 Aufstiegshilfen zu den größten Skigebieten der Welt.

Visualisierung Station TirolS Reiterkogel

Die Gäste des erweiterten Skicircus erhalten künftig ein noch größeres Angebot, denn beide Partner bringen ihre individuellen Stärken in die neue Gemeinschaft ein. So begeistert der bisherige Skicircus insbesondere durch die Weitläufigkeit des Skigebiets und die bestens präparierten Pisten. Hinzu kommen Snowparks wie der Nightpark in Hinterglemm oder der NITRO Snowpark in Leogang, die Ski- & Boardercross-Strecke sowie der Learn-to-ride Park in Saalbach, der Funcross in Hinterglemm, Flutlichtpisten, Rodel-Strecken und neu in diesem Winter zahlreiche Snow Trails. Den Gästen aus Saalbach Hinterglemm Leogang eröffnet sich durch die neue Anbindung das weitläufige Freeride-Gebiet Fieberbrunns, das international Beachtung findet. In diesem Winter machen gleich zwei internationale Weltcupveranstaltungen vor Ort Station: Am 21. und 22. Februar 2015 finden in Saalbach Hinterglemm eine Abfahrt und ein Super G der Herren statt. Die weltbesten Freerider sind am 31. Januar 2015 in Fieberbrunn im Rahmen der Freeride World Tour zu Gast.

Ein gutes Bergbahnanangebot ist nach Ansicht aller Fachleute der wichtigste Motor für die gesamte Wirtschaftsentwicklung einer alpinen Region – im Winter wie im Sommer. Zahlreiche Beispiele anderer Skigebietszusammenschlüsse geben Anlass zur berechtigten Hoffnung, dass dadurch außerordentlich positive Auswirkungen auf die touristische Entwicklung der gesamten Region entstehen.

Das künftige Skigebiet wird von leistungsfähigen Partnern betrieben: So gilt der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang als eines der beliebtesten, innovativsten und infrastrukturell am besten ausgestatteten Skigebiete der Alpen. Allein seit dem Jahr 2000 wurden etwa 300 Millionen Euro in Bahnen, Beschneiung, Komfort und weitere Projekte investiert. Neun Speicherteiche speisen über 700 Schnee-Erzeuger. Alle Hauptabfahrten und über 90 Prozent aller Pisten sind technisch beschneibar, Tendenz steigend. Der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang gilt somit als eines der schneesichersten Skigebiete der Alpen. Rund 480 Mitarbeiter sind zu Spitzenzeiten bei den Bergbahnen in Saalbach, Hinterglemm und Leogang beschäftigt, das macht das Unternehmen zu einem der wichtigsten Arbeitgeber in der Region. Die Bergbahnen Fieberbrunn sind ebenfalls in der Lage, 90 Prozent ihrer Pisten zu beschneien. Dafür sorgen 200 Schnee-Erzeuger und zwei Speicherteiche. Beschäftigt werden rund 100 Mitarbeiter.

Bild Pressekonferenz Fieberbrunn Skicircus

Stimmen zu TirolS:

“Ich habe eine große Freude. Diese Skigebietsverbindung ist ein sinnvolles Projekt, das die gesamte Tourismusregion nachhaltig weiterbringen wird. Ich kann dazu einfach nur gratulieren“ Landeshauptmann Günther Platter

„Wir alle können stolz auf unsere Entwicklung sein und dürfen der Zukunft mit Zuversicht und Freude entgegensehen.“
Fieberbrunns Bürgermeister Herbert Grander

„Unser Dank geht an alle beteiligten Gremien, die mit einstimmigen Beschlüssen nicht nur zur Finanzierung, sondern vor allem auch durch die Bekundung öffentlichen Interesses wesentlich zum Erfolg dieses Projektes beigetragen haben.“
Geschäftsführer Toni Niederwieser und Martin Trixl, Bergbahnen Fieberbrunn

„Nur wer im Wintertourismus erfolgreich ist, kann den Sommertourismus weiterentwickeln.“
Bettina Geisl, TVB-Obfrau Fieberbrunn

„Durch den Zusammenschluss wird der Skicircus um 20 Prozent auf ehrliche 240 Kilometer Pisten wachsen.“
Geschäftsführer Peter Mitterer, Bergbahnen Hinterglemm

„Macht euren Berg so stark wie möglich, alles andere wird folgen.“
Dr. Franz Tschiderer, Vorsitzender Tirol Tourism Board und Obmann TVB Serfaus-Fiss- Ladis

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DAWN till DUSK – Tibor Simai’s Saalbach Hinterglemm

24. Dezember 2014, 08:25

Auf der Rückseite eines berühmten Berges, der vielen MTB-Begeisterten ein Begriff sein dürfte, zumal hier bereits so manches Mal die UCI gastierte, liegt ganz versteckt ein kleines Tal, welches sich immer mehr in den Mittelpunkt der Gravity-Szene zu rücken versucht.  Weniger mit Weltmeisterschaften oder Weltcup-Rennen, sondern vielmehr als Garant für einen perfekten Mountainbike-Urlaub.  Hinter dem berüchtigten Austragungsort spektakulärer Downhill-/Slopestyle- und Four-cross-Rennen auf Weltklasse-Niveau – dem kleinen Örtchen Leogang – ist nämlich Saalbach Hinterglemm zu finden, eine Gemeinde, die immer mehr zu einem der beliebtesten Mountainbike-Revieren des ganzen Landes avanciert. Ein Besuch in diesem Tal ist gekennzeichnet von rauchenden Bremsklötzen und dahinschmelzenden Gummistollen, denn hier werden Tiefenmeter am laufenden Band vernichtet, solange bis nichts mehr geht und man sich nach einer wohltuenden Massage und einem entspannenden Whirlpool im hoteleigenen Spa sehnt, bis es am nächsten Tag wieder ans Eingemachte geht und alles von vorne beginnt. Das Beste daran: Nicht nur auf den Trails, auch abseits der Bikestrecken wird so einiges geboten. Langeweile kommt hier garantiert nicht auf. Selbst nach einer ganzen Woche. Klingt das nicht toll?

Wir begleiten den deutschen Bike-Profi Tibor Simai, für den Saalbach Hinterglemm mittlerweile schon zu seiner zweiten Heimat geworden ist. Ein letztes Mal für diese Saison nimmt er die Trails von Saalbach Hinterglemm unter die Stollen, ehe der Winter auch hier Einzug hält und die ersten Schneestürme die unzähligen Trails unter sich begraben und mit Schnee und Eis befüllen.

Wir sind uns einig: Das wird wohl die letzte Tour auf zwei Rädern sein, bevor dieses Bike-Eldorado völlig vom Winter heimgesucht wird und sich die Pisten für die abertausenden von Wintersportbegeisterten breitmachen, die hier Jahr für Jahr über die 200 Kilometer Skipisten pflügen und damit das Pendant zu den Bikern im Sommer darstellen. Ein Kälteeinbruch wird nämlich angekündigt, der erste Schneeschauer mit sich bringen dürfte. Unser gemeinsames Ziel lautet also: Die letzten warmen Sonnenstrahlen des Herbstes von frühmorgens bis spätabends abzustauben, diesen atemberaubenden „Indian Summer“ mit all seiner Farbenpracht zu genießen und das letzte Mal für diese Saison unsere Spuren in die hiesigen Trails zu zeichnen.

In völliger Dunkelheit wird das gesamte Equipment noch mal kurz kontrolliert, welches in der Nacht zuvor noch feinsäuberlich in einem gemütlichen Hotelzimmer zurechtgelegt und in den Rucksack gepackt wurde. Die ganze Prozedur muss einfach sein. So bleibt am Berg mehr Zeit für das atemberaubende Panorama, das sich einem auftut, wenn die Sonne aufgeht. Die Luft ist so frisch, so klar. Es herrscht völlige Stille, frühmorgens um halb 5 Uhr. Einsam stehen wir am Hotelparkplatz. Eine leichte Brise weht uns ins Gesicht  – Das dürften wohl die Vorboten der prophezeiten Kältefront sein. Wir vergeuden keine Zeit mehr. Schnell die Räder auf den Pick-Up laden, den wir für unsere heutige Mission benötigen, denn zu dieser Herrgottsfrüh befindet sich auch jegliche Seilbahn noch im Tiefschlaf. Und nur so gelangen wir auf den Gipfel, auf den wir so unbedingt hoch wollen und den wir uns für heute vorgenommen haben. Nach der Autofahrt geht es noch ein paar Höhenmeter zu Fuß, das Bike schiebend. Dann ist es soweit. Tibor ist startklar, der Horizont klart auf, die Sonne geht auf und kämpft sich durch die letzten Wolkenschleier. Alles passt perfekt. Es kann losgehen. Die ersten Bilder sind im Kasten. Wir sind mehr als zufrieden.

Es fühlt sich wirklich verrückt an als erster auf den Beinen zu sein. Selbst Kühe, Schafe und die quirligen Murmeltiere dösen noch gemütlich vor sich hin. Das ist eben „earlybird“. Dieser atemberaubende Anblick: Unbeschreiblich! Eine bessere Belohnung für das frühe Aufstehen können wir uns kaum vorstellen. All die Qualen sind vergessen. Wir sind uns sicher: Ein Sonnenaufgang wie dieser in einer solch beeindruckenden Region… Was will man mehr?

Tibor kommt ursprünglich aus dem BMX-Segment – Man mag es kaum glauben. Hier machte er als BMX-Profi jahrelang Erfahrung, nahm professionell an Rennen teil. Deshalb auch seine spielerische und explosive Art zu fahren. Das Gelände wird bei ihm stets zu einem Spielplatz gemacht, den er auswendig kennen zu scheint. Jeden Stein, jede Kurve, jeden Kicker. Bereits dutzende, wenn nicht hunderte Male war er hier bereits unterwegs. Das Gebiet ist schlichtweg perfekt für diesen Sport. Nicht umsonst gibt er hier ein Camp nach dem anderen und verbringt auch seine Freizeit gerne in der Gegend. Zurück zum BMX wird er aber kaum wieder wechseln – Nur beim Mountainbiken in den Bergen, wie es der Begriff ja auch schon indiziert,  kann man so sagenhaft schöne Orte wie diesen erfahren. Da fällt es natürlich sehr schwer wieder zurück auf einen Rundkurs mit Flutlicht zu wechseln, wenn man einmal die völlige Freiheit bzw. die „freie Wildbahn“ erlebt hat.

Trotz seiner beträchtlichen Größe ist Tibor in Saalbach Hinterglemm lieber mit einem leichteren Bike unterwegs, damit er auch wirklich jede Strecke auskosten kann, die es hier zu entdecken gibt – kurze Zwischenanstiege inbegriffen. Wer lieber mit der Seilbahn fährt, für den steht nicht nur eine, sondern gar vier hochmoderne Seilbahnen zur Verfügung um die unzähligen Trails der Region zu erreichen. Man kann die Berge aber auch aus eigener Kraft erklimmen – Den vielen Forstwegen sei Dank! Wer kann, der kann – sagt man so schön.

Saalbach Hinterglemm bietet wesentlich mehr Möglichkeiten als ein klassischer Bikepark. Es ist vielmehr ein Eldorado für Mountainbike-Begeisterte. Dafür stehen mitunter bis zu 1.000 Höhenmeter purer Abfahrtsspaß, vier moderne Seilbahnen, die jeweils völlig unterschiedliche Gebiete erschließen sowie eine Traumkulisse und ein zusammenhängendes, 400 km langes Wege- & Trailnetzwerk.  Getragen wird das Ganze von dem Spirit der Einheimischen, die diese Leidenschaft ebenfalls teilen. Hier wird Mountainbiken nicht nur angeboten, es wird gelebt. Das ist, was uns an der Region so gefällt.

Mit einer Länge von über 6 km und einem Höhenunterschied von 1.025 m schraubt sich die X-Line von der Bergstation bis zur Talstation des Schattbergs und zählt damit zu den längsten Freeride-Strecken Europas. Wer es genau wissen will: Im Winter versteckt sie sich unter einer der steilsten und berüchtigtsten Abfahrten des Skigebietes. Im Sommer hingegen, so wie wir es mögen, beschert sie den vielen Downhill-Fans aber ein breites Grinsen ins Gesicht. Die X-Line musste also auch noch mal dran glauben. Vor allem gefällt sie uns so sehr, weil sie gutes Training für die Unterarme garantiert. Nur die Besten fahren die Strecke nämlich ohne Unterbrechung von Start bis Ziel am Stück. Vor allem zu Saisonbeginn wird das zu einer wahren Challenge, wie viele wissen.

Bevor das Bike-Revier allerdings in den Winterschlaf geschickt wird, trifft sich Tibor auch noch  mal mit Vali Höll (bekannt aus dem Film „How to be a mountianbike star“), um mit dem Nachwuchstalent noch ein paar Nachmittags-Runden auf der Pro Line zu drehen. Vali ist ein waschechter Saalbacher Local und mit ihren 12 Jahren YT‘s jüngste Team-Fahrerin – unter Vertrag, wohlgemerkt.  Sie schlägt mit ihrem jungen Alter bereits Jungs im selben Alter, sei es auf dem Bike oder auf den Skiern. Hauptsache es geht talwärts und macht gehörig Spaß.

Hoch oben im Wald, oberhalb des Ortes, haben ihre Eltern, Walter und Bine, mit dem Spielberghaus eine „Homebase „geschaffen, die für eine motivierte Nachwuchssportlerin besser nicht sein könnte. Noch mehr Natur und noch mehr Möglichkeiten zu biken oder skizufahren, das geht beinahe nicht mehr.

„Immer wenn ich mit Vali abhänge, geht es sehr lustig zu. Sie ist eine von den Einheimischen. Sie ist hier aufgewachsen. Ein sehr tolles Mädchen! Gemeinsam möchten wir dran arbeiten, ihr Level ein wenig anzuheben, wenn das überhaupt noch möglich ist. Haha.“, meint Tibor über seinen Schützling.

Tibor erhöht Schritt für Schritt das Tempo, aber Vali lässt sich dadurch nicht abschütteln und bleibt dem alten Hasen stets dicht am Hinterrad. Auch wenn es hoch in die Luft geht, lässt sich das junge Naturtalent nicht in den Hintergrund drängen sondern überrascht hier abermals.  Da wird es schon langsam unklar, wer hier wen unter die Fittiche nimmt.

Die Pro Line bietet für dieses „Kräftemessen“ das ideale Umfeld. Die beiden feilen ein wenig an ihren Kurven- und Sprungtechniken. Auch der Stylefaktor darf natürlich nicht zu kurz kommen. Gesagt – Getan, wie die Bilder schön zeigen. Rennen hat sie hier übrigens auch schon so manches bestritten, wie bspw. das Kids Downhill-Rennen bei den World Games of Mountainbiken, wo sie sich abermals ganz oben am Treppchen widerfand.

Groß und Klein legen sich gekonnt in den Wallride. Hier einer der kleineren aus dem bunten Potpourri an Obstacles von Saalbach Hinterglemm. Nachdem beide in perfekter Manier die hölzerne Wand hinter sich lassen, verschwinden sie auch schon wieder im nächsten Wald. Die Pro Line mit all ihren Kompressionen, Sprüngen, Wellen, engen und weiten Kurven, ist prädestiniert um am Fahrgefühl zu tunen, wobei Tibor’s Erfahrungsschatz kaum noch ausreicht, um der schnellen Vali davonzukommen.

Wer weiß, was die Zukunft für Vali bereithält. Im Moment zählt auf alle Fälle nur das Hier und Jetzt und die Freude am Biken, draußen in der wunderbaren Natur. Dabei sind sich beide einig, dass der Spaß stets im Vordergrund stehen soll. Nur so lässt sich der riesige Spielplatz optimal genießen, den Saalbach Hinterglemm den beiden bietet.

Als krönenden Abschluss einer tollen Saison muss dann natürlich noch der legendäre Hacklberg Trail ein letztes Mal in Angriff genommen werden. Hier lässt es Tibor noch ein letztes Mal so richtig krachen. Dabei testet er wohl als erster und zugleich letzter dieser Saison die vielen neuen Kicker, die den Hacklberg Trail in der kommenden Saison 2015 noch mehr Airtime verleihen sollen. Die Shaper haben hier mal wieder tolle Arbeit geleistet. Einmal mehr beweist dieser Trail, dass er zur Elite der besten Trails weltweit gehört. Aber am besten, man macht sich selbst ein Bild davon. Wir kommen auf alle Fälle wieder. Zumal der Sommer 2015 auch viele neue Highlights und Streckenprojekte verspricht, wie man hier so munkelt. Wir sind gespannt.

Story: Bernhard Niederseer
Fotografie: Nathan Hughes

Saalbach Hinterglemmer Adventkalender: Tür 24

24. Dezember 2014, 06:00

Die Frage zum Türchen Nummer 24 kommt von Seppi’s Restaurant
The question for door No. 24 comes from Seppi’s Restaurant

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Die Frage: Wer zaubert die verschiedenen Aperetifs und Cocktails in Seppi’s Restaurant?
The question: Who’s preparing the various aperetifs and cocktails at Seppi’s Restaurant?

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Der Preis: Ein Schlemmerabend im Restaurant “Seppis” im Wert von 100 Euro inkl. wahlweise 2 Gläsern Prosecco oder 2 Aperitivos
The prize: A gourmet dinner at Seppi’s Restaurant (value 100 Euros) incl. either 2 glasses of prosecco or 2 aperitivos

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Bitte sende deine Antwort an socials@saalbach.com (Betreff: Tür 24)
Der Gewinner wird schriftlich verständigt.
Please send your answer to socials@saalbach.com (Subject: Door 24)
The winner will be informed via eMail.

Der Gewinn kann nicht in bar abgelöst werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
The prize cannot be redeemed in cash. Recourse to the courts is not permitted.

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