Das erste Mal in Saalbach Hinterglemm

2. Juni 2015, 10:09

saalbach-hinterglemm-panorama

Gerade als Mountainbike-Anfänger ist die Motivation durchaus groß, spontan aufzusatteln und durchzustarten. Aber gleich einen ganzen Urlaub danach auszurichten? Wir haben einen Erfahrungsbericht eines Bikers, der sich „das erste Mal“ getraut hat. Wie es ihm bei seinen Vorbereitungen und dem siebentägigen Aufenthalt in Saalbach Hinterglemm ergangen ist, lest ihr im nachfolgenden Erfahrungsbericht:

„Bike-Urlaub? Sorry, das ist dann wahrscheinlich doch etwas „too much“. Ich will nicht, dass allein schon die Urlaubsplanung in Arbeit ausartet“, werden sich viele denken. Und hey, so schön es auch ist in die Pedale zu treten: Im Urlaub sollten eigentlich die Akkus aufgeladen werden, Entspannung darf also ja nicht zu kurz kommen. Ein Interessenskonflikt scheint unvermeidbar zu sein. Aber irgendwie müssten sich Sport und Erholung doch kombinieren lassen? Wie auch immer: Der Berg ruft und das Bike will endlich mal wieder ausgeführt werden! Wir wagen also unseren ersten Bike-Urlaub – Mal sehen, wie das so wird…

Die Wahl des Bestimmungsortes liegt da sehr nahe: Saalbach Hinterglemm muss es sein! Die Wintersport-Metropole, so hört man, soll im Sommer nicht nur Wanderer und Outdoor-Fans aller Art anlocken, sondern speziell auch für Biker der „place to be“ sein. Beim Surfen im World Wide Web, speziell auf saalbach.com und weiterführend auf saalbach.com/freeride, fühlt man sich bei seiner Wahl bestätigt. Das Angebot in dem Ort scheint riesig zu sein, wobei schnell klar wird: Hier wurde nicht nur irgendein herkömmlicher Bikepark mit verbauten Hängen und Biker-Massen auf den Trails realisiert. Vielmehr erstreckt sich das gesamte Angebot über eine ganze Region. Parks, Trails, Shops, Hütten und vieles mehr sind mittels vier Gondelbahnen miteinander verbunden und dadurch leicht erreichbar. Außerdem gibt es nette Restaurants, Lokale, Geschäfte, und sollte ich gegenüber dem Drahtesel mal störrisch werden: Schwimmen, Canyoning, Klettern, Hochseilgarten, Wanderwege und entsprechende Unterkünfte – von der einfachen Privatzimmervermietung bis hin zum 5-Sterne-Hotel mit großer Wellness-Anlage: alles buchbar. Die Meinung in verschiedensten Foren unterstreicht jene, die ich mittlerweile habe. Schnell die Freundin und zwei Kumpels von dem Vorhaben überzeugt und danach ohne lange Umschweife das gewünschte Hotel klar gemacht. Der Urlaub kann also kommen!

 

 

Tag 1

Endlich ist es so weit! Koffer gepackt, Auto vollgestopft und ab geht’s in unseren ersten gemeinsamen Bike-Urlaub. Hoffentlich wurde nichts vergessen! Obwohl: Vor Ort gibt es jede Menge Shops, wo man einkaufen und ausleihen kann. Egal ob Handschuhe, Protektoren, Helme, Kleidung, Bikes, Ersatzteile oder, oder, oder – so gut wie alles soll in Saalbach Hinterglemm erhältlich sein. Das lässt das „Vergessen-einzupacken-Syndrom“ doch gleich harmloser erscheinen. Gut so! By the way: Die Anreise ist simpel. Über Siegsdorf und Inzell wird von Deutschland kommend keine Maut oder Vignette fällig. Von Wien oder Italien aus ist Saalbach Hinterglemm auch über Autobahnen und Landstraßen leicht erreichbar.

Endlich angekommen, machen wir uns auf zum ersten Location-Check. Die Unterkunft ist ziemlich cool. In unserem „bikerfreundlichen“ Hotel etwa gibt es Wäscheservice, eine Bike-Waschanlage sowie eine Bike-Werkstatt mit dem wichtigsten Werkzeug. Zahlreiche Bike-Shops sowohl in Saalbach als auch in Hinterglemm lassen unsere Herzen gleich höherschlagen. Auch die Standorte der vier Seilbahnen sind schnell gefunden. Die ersten Biker kommen uns mit einem extrabreiten Grinsen im Gesicht entgegen. Na wenn das mal kein gutes Zeichen ist! Zum „Ankommen“ empfiehlt ein Kollege die Talschlussrunde mit rund 500 Höhenmetern. Dauer: etwas mehr als eine Stunde. Das passt genau, um sich mit der Gegend vertraut zu machen. Der kurze Ossmannalm Trail soll sich zudem für Einsteiger perfekt eignen. Gesagt, getan. Der Biker von zuvor hat nicht zu viel versprochen, die Talschlussrunde ist eine extrem angenehme Tour mit einem leichten „Kick“ zum Schluss. So soll es sein! Der Magen knurrt, auf geht’s in das Restaurant, für das wir uns bei der Ankunft entschieden haben. Die Wahl fällt – ganz klassisch – auf Kasnockn und Wiener Schnitzel. Spätestens jetzt ist man endgültig im Urlaubsmodus. Gute Nacht.

 

 

Tag 2

Im Hotel frühstücken kann was, keine Frage. Statt hastig den ersten morgendlichen Auf-zur-Arbeit-Kaffee zu trinken, startet man schön relaxt in den Tag. Die Vorfreude auf die anstehenden Touren sorgen für doppelten Genuss. Was sich von Beginn an als echter Bringer herausstellt, ist die „Joker Card“. Die unbegrenzte Nutzung der vier Seilbahnen schont das Budget und man hat Zugang zum 400 Kilometer langen Wege- & Trailnetz. Besagte Karte also eingepackt und bei der Kohlmaisbahn die anfängerfreundliche Milka Line in Angriff genommen. Es geht durchaus rasant dahin, man gewöhnt sich dank der simplen Streckenführung jedoch schnell an Untergrund und die Eigenheiten des Trails und der Berge im Allgemeinen.

Das macht Lust auf mehr. Also ab auf die Blue Line am Reiterkogel. Auch hier braucht es nicht viel, um die Strecke genießen zu können. Es gibt einfache Steilkurven, kleine Sprünge, flache Northshore-Elemente sowie weite Tables, die Anfänger auch problemlos überrollen können. Ich mache Pause, um kurz innezuhalten und den tollen Ausblick auf Saalbach Hinterglemm zu genießen. Die Freude wird nur kurz getrübt, als bei der Weiterfahrt meine Kette reißt. Macht aber nix, im Shop am Fuße des Trails eine neue gecheckt und direkt bei der Servicestätte aufgezogen. Nach den folgenden zwei Abfahrten holt uns der Hunger ein. Wir gönnen uns eine leckere Jause auf einer der umliegenden Almen. Trail-Action gepaart mit Almidylle, das macht Laune.

Die Nachmittagssonne brennt auf meiner Haut, der Schweiß in den Handschuhen und unterm Helm signalisieren mir: eine Abkühlung muss her! Per Bike also zum Käpt’n Hook Erlebnisfreibad. Dank der Joker Card mit all ihren Inklusivleistungen bleibt auch hier die Geldbörse unberührt. Am Abend gibt’s dann ein leckeres Steak, man gönnt sich ja sonst nichts. Gut satt, machen wir uns auf, um die verschiedenen Bars im Ort abzugrasen. Schnell kommt man ins Gespräch mit Gleichgesinnten – nützliche Tipps, was man am folgenden Tag ausprobieren könnte, natürlich inklusive. Mit funkelnden Augen erzählt mir ein Local vom „legendären“ Hacklberg Trail. Der steht auf der morgigen To-do-List ganz oben, das ist gewiss!


Tag 3

Zum Einfahren fällt unsere Wahl noch einmal auf die Blue Line von gestern. Bei der nächsten Bergfahrt juckt es mich in den Fingern und so biegen wir dann erstmals zur Pro Line ab. Hier lässt es sich super an der eigenen Technik feilen und man kann Speed aufnehmen – heizen ohne Ende, Adrenalin pur. Der integrierte Evil Eye Trail ist eine Spielwiese für geübte Freerider. Wellen, Step-ups und -downs, Steilkurven sowie verschiedene Drops laden zum Stylen ein.

Nach einer leichten Kost zu Mittag nehmen wir uns das Tageshighlight vor: den Hacklberg Trail. Fazit: Das Prädikat „legendär“ hat er sich redlich verdient! Superflowig, viel Airtime und Variantenreichtum sorgen für einen wahren Adrenalinrausch. Zeit für ein paar lässige Erinnerungsfotos muss bei dieser atemberaubenden Kulisse natürlich auch sein. Das glaubt uns sonst ja keiner! Am Ende des Tages sehne ich mich nach verdienter Entspannung: Im Wellnessbereich des Hotels lasse ich es mir mit meiner Freundin gut gehen. Dabei lassen wir den Tag sowie die tollen Eindrücke noch einmal Revue passieren. Der Rest des Trupps zieht mit den Bikes noch um die Häuser, statten den Pumptracks am Wieserauberg und an der Reiterkogel Talstation einen kurzen Besuch ab und genehmigen sich noch den ein oder anderen Absacker an der Hotelbar.


Tag 4

Relaxen macht Sinn! Meine tags zuvor so beanspruchten Muskeln sind wieder geschmeidig und einsatzbereit. Gefrühstückt haben wir wie die Könige, die Akkus sind voll. Auf geht’s zum Zwölferkogel. Die Z-Line dient als Aufwärmprogramm und zum Lockerwerden. Dann geht es zur anspruchsvollen X-Line am Schattberg. Zwei Testruns sind auf jeden Fall nötig, um sich den Verlauf, Schlüsselstellen und die Besonderheiten der sechs Kilometer langen Freeride-Strecke einzuprägen. Es geht über Wiesen-, Stein- und Waldböden mit vielen Sprüngen, Anliegern und kniffligen Wurzel- und Technikpassagen. Cool ist, dass man seine Abfahrt auf der X-Line timen lassen kann. Online besteht sogar die Möglichkeit, die Zeiten mit anderen Ridern zu vergleichen um sich so quasi virtuell zu batteln.

Zum krönenden Abschluss geht’s für mich und meine Freundin noch einmal hinüber zum Hacklberg Trail. Die Kollegen probieren sich dieses Mal am berüchtigten Bergstadl Trail, der es wirklich in sich hat. Der ein oder andere Abflug in die Botanik gehört hier schon fast zum guten Ton. Auf einer der Hütten am Ende der Trails kehren wir gemeinsam zum Sundowner mit einem wohlverdienten After-Ride-Drink ein. Auf der gemütlichen Sonnenterrasse lässt es sich dabei besonders gut aushalten. Was einem hier positiv auffällt, das ist das gute Miteinander von Wanderern und Bikern. Man nimmt aufeinander Rücksicht und tauscht auch mal Erfahrungen aus. Alles steht hier im Zeichen des „Fair Play“. Die Spielregeln, die es hier zu beachten gilt, kann man auch auf der Website saalbach.com/freeride nachlesen.


Tag 5

Heute wird der Allerwerteste geschont und das Bike im Radkeller gelassen. Das Frühstück fällt noch gemütlicher aus als sonst. Eigentlich wäre heute ein Ausflug zum Zeller See auf dem Programm gestanden. Da das Wetter fürs Baden aber nicht richtig taugt, geht es in den Hochseilgarten – Europas größter seiner Art, wohlgemerkt! Direkt daneben findet man die Golden Gate Bridge der Alpen mitsamt dem angeschlossenen Baumzipfelweg. Die unterschiedlichen Parcours, gepaart mit der einzigartigen Landschaft, machen richtig Laune und sorgen auch für den perfekten Ausgleich.

Den chilligen Tag lassen wir mit einer gemütlichen Einkehr ausklingen. Auf dem Programm stehen wieder Spezialitäten aus der Region. Auch Hochprozentiges genehmigen wir uns heute: „Ein Schnapserl in Ehren kann einem keiner verwehren“, sagt man hier so schön. Zu Bett gegangen wird mal etwas früher. So schön die vergangenen Bike-Tage auch waren, so sehr machen sie sich bemerkbar. Vor allem steht morgen auch die nächste große Challenge am Programm.


Tag 6

Voll motiviert starten wir in den vorletzten Tag unseres Bike-Urlaubs. Heute wird die BIG-5-BIKE Challenge in Angriff genommen. Pünktlich um 9 Uhr machen wir uns auf, immerhin gilt es heute 5.000 Höhenmeter zu absolvieren. Zur Beruhigung – nur 500 Höhenmeter muss man dabei aus eigener Kraft bewältigen, der Rest wird mit den Seilbahnen zurückgelegt. Apropos: Auf der Tour nimmt man nicht nur die vier Bahnen in Saalbach Hinterglemm zu Hilfe, sondern auch jene im benachbarten Leogang mitsamt dem tollen Bikepark. Ergo: Fünf Berge, fünf Bahnen, über 5.000 Höhenmeter sowie unzählige Eindrücke gepaart mit einem maximalen Freeride-Vergnügen. Wir sind nochmals auf den besten Trails der Region unterwegs und haben noch Zeit, die eine oder andere Extrarunde einzubauen. Unsere Wahl fiel auf den Schattberg mit der X-Line und den satten 1.000 Höhenmetern von der Berg- bis zur Talstation der Seilbahn. Auf big-5.at kann man die ganze Tour virtuell noch mal Revue passieren lassen. Eine Erwähnung wert: Jeder von uns hat heute mit dem Bike rund 65 Kilometer zurückgelegt. Das kann sich durchaus sehen lassen!


Tag 7

Schweren Herzens, aber um viele unvergessliche Erlebnisse reicher, genehmigen wir unser letztes Frühstück und packen unsere Siebensachen, denn die Heimreise steht vor der Türe. Aber: Hat man die Joker Card so gewählt, dass sie am Abreisetag noch gültig ist, steht einem noch ein ganzer Tag voller Bike-Genuss oder anderen Freizeitaktivitäten bevor, bis es endgültig heißt die Koffer im Auto zu verstauen und die viel zu frühe Heimreise anzutreten. Eines ist aber gewiss: In den vergangenen sieben Tagen haben wir gerade einmal die liftnahen Trails abgefahren. Dabei gibt es noch so viele weitere Mountainbike- und Enduro-Strecken, vor allem auch gebietsübergreifende Touren nach Leogang oder Fieberbrunn. Es gäbe also noch einiges zu erleben. Aber das steht das nächste Mal am Programm, denn eines ist klar: Das war nicht unser letzter Bike-Urlaub, und Saalbach Hinterglemm wird uns bald wiedersehen. Sehr bald!

Sponsoring der Special Olympics Österreich

26. Mai 2015, 12:24

 “Lasst mich gewinnen! Aber wenn ich nicht gewinnen kann, dann lasst es mich mutig versuchen“,
so lautet der Special Olympics Eid.

Hauptaufgabe der Special Olympics ist es, mental behinderte Menschen über Bewegung, Spiel und Sport in die Gesellschaft zu integrieren. Special Olympics bietet weltweit in 180 Nationen für mehr als 2,5 Million Kindern ab 8 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen mit mentaler Behinderung ganzjährige Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten in 26 verschiedenen olympischen Sportarten an.

Begeisterung und Leidenschaft lassen Menschen über sich hinaus wachsen. Die Bergbahnen Saalbach Hinterglemm unterstützen die Special Olympics auch dieses Jahr wieder, damit diese Erfahrungen für mehr Menschen möglich werden.

Mehr Informationen zu “Special Olympics” finden sich unter: www.specialolympics.at

Wir wünschen allen Sportlerinnen und Sportlern viel Erfolg!

 

Spatenstich für länderübergreifende Seilbahn TirolS

21. Mai 2015, 11:29

Skicircus ab 2015/16 größtes zusammenhängendes Skigebiet Österreichs

Mit ersten Arbeiten an den Stationsgebäuden an der Reckmoos-Südseite (1.284 m) und im Hörndlingergraben (1.082 m) sowie mit der Errichtung einer Materialseilbahn ist der Bau der länderübergreifenden 10-Personen-Umlaufgondelbahn „TirolS“ erfolgreich gestartet. Die neue Bahn wird samt neuer, 3,5 km langer Piste ab dem Winter 2015/16 das Tiroler Skigebiet Fieberbrunn mit dem Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang in Salzburg verbinden. Durch den Zusammenschluss entsteht nicht nur das größte zusammenhängende, sondern auch eines der abwechslungsreichsten Skigebiete Österreichs. Die neue Bahn von Fieberbrunn hinauf auf den Reiterkogel in Saalbach-Hinterglemm geht im Dezember 2015 in Betrieb.

„Durch den Zusammenschluss mit den Bergbahnen Fieberbrunn ist der Skicircus ab der Wintersaison 2015/16 nicht nur das größte, sondern auch eines der abwechslungsreichsten Skigebiete Österreichs. Beide Seiten verbinden ihre individuellen Stärken zu einem unschlagbaren Gesamtangebot auf künftig 270 Pistenkilometern*. Zudem ist der Einstieg in diese neue Top-Wintersportdestination neben dem Glemmtal und Leogang nun auch über Fieberbrunn möglich“, freuen sich die beiden Geschäftsführer Toni Niederwieser und Martin Trixl von den Bergbahnen Fieberbrunn. Gemeinsam mit Josef Kröll (Hinterglemmer Bergbahnen), Helmuth Thomas (Saalbacher Bergbahnen), Rudolf Eberl (Leoganger Bergbahnen), Wolfgang Breitfuß (Tourismusverband Saalbach Hinterglemm) sowie Bettina Geisl und Florian Phleps vom Tourismusverband Pillerseetal haben sich Niederwieser und Trixl zum Spatenstich für den Bau der 10er-Umlaufgondelbahn TirolS am Gipfelplateau des Reiterkogels in Saalbach-Hinterglemm eingefunden. Hier entsteht in den kommenden Monaten die Bergstation. (* geprüft nach Christoph Schrahe; www.ski-weltweit.de)

Mittelstation tiefster Punkt
Die neue Bahn samt der neuen, 3,5 km langen und voll beschneibaren „Vierstadlalm-Piste“ vom Reiterkogel hinunter zur Mittelstation im Hörndlingergraben, verbindet nicht nur zwei Skigebiete miteinander, sondern auch die beiden Bundesländer Tirol und Salzburg. Sie verläuft von der Talstation Reckmoos Süd (1.284 m) auf Tiroler Seite aus in zwei Sektionen auf den Reiterkogel (1.819 m) auf Salzburger Gebiet und überwindet dabei auf einer Gesamtlänge von 2.890 Metern einen absoluten Höhenunterschied von rund 750 Metern. Den tiefsten Punkt des Streckenverlaufs bildet die Mittelstation im Hörndlingergraben (1.082 m), die damit um 202 Meter tiefer als die Talstation Reckmoos Süd liegt. Der „Grenzübertritt“ von Tirol nach Salzburg erfolgt rund 200 Meter vor der Bergstation am Reiterkogel.

Bau der Stationsgebäude Mitte Mai gestartet
Der Bau der Skigebietsverbindung ist Anfang Mai auf Fieberbrunner Seite mit der Errichtung einer Materialseilbahn, ersten Arbeiten an den Tal- und Mittelstationsgebäuden sowie mit Waldarbeiten erfolgreich gestartet. Ab Mitte Mai bis Anfang August erfolgen die Betonarbeiten an den Stationen und den Fundamenten der insgesamt 17 Stützen, deren Montage parallel dazu Mitte Juni beginnt. Den Schwerpunkt der Arbeiten im August und September bilden der Stahlbau und die Seilbahntechnik in den Stationen. Ebenfalls im September wird das insgesamt rund 5.780 Meter lange Liftseil angeliefert und montiert.

Anfang November steht dann der erste Probebetrieb auf dem Plan. Nach der behördlichen Abnahme ist die Inbetriebnahme und offizielle Eröffnung im Dezember geplant. Die Arbeiten an Piste und Schneeanlage – Erdbauarbeiten, Leitungsverlegung und Errichtung der Pumpstationen – erfolgen in den Monaten von Mai bis Oktober.

Logischer Schritt
Dass die Verbindung der beiden benachbarten Skigebiete Fieberbrunn und Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang mit nur einer Bahn und damit mit verhältnismäßig kleinem Aufwand und geringstmöglichen Eingriffen in die Natur erfolgt, freut die Beteiligten besonders. „Diese Verbindung ist sowohl ökologisch als auch ökonomisch sehr sinnvoll und war der logische nächste Schritt in der Weiterentwicklung beider Destinationen“, so Toni Niederwieser.

Zum Großteil regionale Unternehmen beauftragt
Insgesamt sind 30 Firmen mit der Errichtung der neuen Bahn und Piste betraut – mehr als drei Viertel der beauftragten Unternehmen stammen aus der Region. In den kommenden Monaten werden hier mehr als 100 Personen im Einsatz sein. In Summe beschäftigen die fünf Bergbahn-Gesellschaften des erweiterten Skicircus rund 630 Mitarbeiter.

 

Skicircus_Fieberbrunn_TirolS_Spatenstich_4

Skicircus_Fieberbrunn_TirolS_Verbindung

Skicircus_Fieberbrunn_TirolS_Bergstation

GEWINNER Montelino und Berg Kodok Sommer-Gewinnspiel

17. April 2015, 08:28

Kurz vor der Sommersaison wollen wir nochmal den Gewinnern des Montelino sowie Berg Kodok Gewinnspiels im Sommer 2014 gratulieren. Auf den Fotos: Delia und Timo, mit ihren Preisen, sowie Mathis, der im Jahr 2013 gewann und seinen Preis letzten Sommer eingelöst hat. Leider haben wir nicht von allen Gewinnern Fotos bekommen.

Wir freuen uns Sie diesen Sommer wieder bei uns begrüßen zu dürfen!

SnowXschoolgames 2015

10. März 2015, 10:31

Donnerstag, 5. März 2015: Raiffeisen Boarderchallenge Salzburg
Freitag, 6. März 2015: Raiffeisen Skicross Salzburg
SALZBURGER  SCHULMEISTERSCHAFTEN

Zwei Tage Action und Fun für die Salzburger Schülerinnen und Schüler bei den vom Sport-BORG Nonntal organisierten SnowXschoolgames in Saalbach. Ein anspruchsvoller Parcours und winterliche Bedingungen machten die Bewerbe zu einer echten Herausforderung.

An die 400 sportbegeisterte Schülerinnen und Schüler aus dem ganzen Bundesland Salzburg fighteten in Saalbach um die Titel der Salzburger Landesmeister.

Bei Schneetreiben kämpften die Snowboarder um die Bestzeiten, tags darauf startete bei besseren Bedingungen ein Teilnehmerfeld von 300 Skicrossern in den Parcours. Das große Teilnehmerfeld bewies, dass die Jugendlichen nach wie vor große Freude und Begeisterung für Wintersport und Wettkampf entwickeln, wenn der Wettkampfmodus dem Spirit der Jugendlichen entspricht.

Als Bewerb wurde ein Teambewerb mit gleichzeitigem Teamstart von vier Startern eines Schulteams durchgeführt. Gleichzeitig mussten sie einen Parcours mit Skicross- bzw. Boardercross-Hindernissen (Steilkurven, Sprüngen, Wellen, etc.) bewältigen, doch hier kämpften die vier LäuferInnen nicht gegeneinander sondern miteinander, denn am Ende ergaben die drei schnellsten Einzelzeiten die Teamzeit.

Das BORG Nonntal konnte sowohl als Organisator des Events als auch sportlich überzeugen. In der mit 27 startenden Teams am stärksten besetzten Klasse im Skicross, bei den Burschen der Oberstufe, schafften sie die Sensation und fuhren auf die Plätze eins und zwei, gefolgt von der HTL Salzburg.

Bei den Mädchen siegte in der Oberstufe das Team des BG Seekirchen vor dem BG/SRG Saalfelden und dem SRG/MusRG Salzburg.

Die Unterstufe dominierten die Teams aus dem Pongau und Pinzgau. Die erfolgreichen Mannschaften waren das BG/SRG Saalfelden (1.), SHS Altenmarkt (2.) und SNMS Kaprun (3.) bei den Burschen, für die Mädchen standen die Teams aus der HS Mittersill (1.), SMS Bischofshofen (2.) und BG/SRG Saalfelden (3.) am Siegespodest.

Die Tagesschnellsten im Skicross waren Kilian Tiefenbacher von der SNMS Kaprun mit einer Zeit von 40,17 und Elena Exenberger von der HS Mittersill mit 40,91.

Die siegreichen Teams bei der Boarderchallenge waren in der Kategorie

Oberstufe Burschen: 1. Holztechnikum Kuchl, 2. BG/SRG Saalfelden, 3. BORG Nonntal
Oberstufe Mädchen: 1. BG/SRG Saalfelden, 2. BG/SRG Saalfelden, 3. BORG Nonntal
Unterstufe Burschen: 1. BG/SRG Saalfelden, 2. SNMS Faistenau, 3. SNMS Kaprun
Unterstufe Mädchen: 1. SNMS Kaprun

Die Tagesbestzeiten wurden  bei den Boardern von Julia Wieser vom BG/SRG Saalfelden (57,64) und Felix Engelbertz (53,26)  vom Hoztechnikum Kuchl aufgestellt.

Beeindruckende Leistungen, spannende Rennen und super Stimmung machten diese Events zum Erlebnis für alle!

 

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